Dichter zu Gast

Szenische Lesereihe der Salzburger Festspiele 2008

 

Regie: Alexander May
Video: Bert Zander
Bühne: Michael Veits
Autoren: Orhan Pamuk, Dimitré Dinev, Peter Handke

Mitwirkende

Sophie Semin, Walter Schmidinger, Helmut Lohner, Thomas Holtzmann, Jens Harzer, Thomas Oberender, Hans Belting, Orhan Pamuk, Dimitré Dinev

Inhalt

In diesem Jahr sind es zwei interkulturelle Grenzgänger von besonderem Format, die das Literaturprogramm prägen: Der türkische Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk und der bulgarische Romancier und Dramatiker Dimitré Dinev.
Orhan Pamuk präsentiert Auszüge aus seinem bislang unveröffentlichten Roman Museum der Unschuld. Im Grenzbereich zwischen Bildender Kunst und Literatur bewegen sich auch seine Lesung Ich bin ein Bild über die historischen Gemälde in seinen Texten und das Gespräch mit Hans Belting über Das globalisierte Sehen. Ein zweites Gespräch zum Verhältnis von Politik und Kunst führt Orhan Pamuk mit David Hare. Jens Harzers Lesung aus dem Roman Schnee wird begleitet von einer Videoarbeit von Bert Zander, der mit dem Regisseur Alexander May alle Veranstaltungen der Reihe szenisch gestaltet. Dimitré Dinev wird gemeinsam mit Walter Schmidinger sein Theaterstück Eine heikle Sache, die Seele lesen; die Wladigeroff Brothers hat er eingeladen, seine Erstlesung der Erzählung Der Regen zu begleiten. Darüber hinaus entstand in der Zusammenarbeit mit dem Programmkino DAS KINO eine eigene Filmreihe, die sich mit dem Thema Verbrechen und Strafe auseinandersetzt.
Auf Schloss Leopoldskron wird die Erstlesung eines neuen Theatertextes von Peter Handke stattfinden – eine Antwort auf Samuel Becketts Letztes Band. Und gemeinsam mit dem ORF Nachtstudio und dem Salzburg Global Seminar eröffnen die Festspiele wieder ihren Salon: An drei Abenden werden wir eine Diskussion über ausgewählte Festspielproduktionen mit Wissenschaftlern und Politikern anregen, in deren Rahmen sich Publikum und Künstler begegnen können. Denn, wie Dimitré Dinev im Gespräch sagte: „Manchmal sind wir Menschen gut, und dieses ‚Manchmal‘ macht das Leben erträglich. Ich will die Utopie, dass die Menscheheit eines Tages weiser wird, nicht aufgeben“

Thomas Oberrender

In Zusammenarbeit mit der Agentur Graf & Frey und dem Salzburg Global Seminar

Presse

Salzburger Nachrichten Roman-Präsentation, 8.8.2008

Salzburger Nachrichten, 4.8.2008

SZ, 8.8.2008

Salzburger Nachrichten,

29.7.2008 Salzburger Nachrichten, 1.8.2008

Regisseur für Oper und Schauspiel