Die Räuber

nach Friedrich Schiller // Theater Trier

Premiere: 28.11.2008, Aula der BBS Trier, 20.00 Uhr

Regie: Alexander May
Theaterpädagogen: Ingo Fromm, Elke Reiter
Sozialpädagogen: Nadine Velten, Rainer Disteldorf
Ausstattung: Gekko Crawatzo
Dramaturgische Beratung: Tobias Sosinka

Ein Projekt des Theaters Trier in Kooperation mit der Arge Trier und Palais e.V.
Mit freundlicher Unterstützung der Nikolaus-Koch-Stiftung

Besetzung

Mit: Jürgen Ulbricht, Sandra Morgen, Uli Bohn, Petra Zongen, Jennifer Stumps, Vanessa Marschall Angelina Neubert
Musikalische Begleitung: Wengert Stompers
Musiker: Christian Mattes (Trompete), Helmut Mattes (Tuba), Lothar Hausen (Trompete), Inken Kroker (Klarinette/Saxophon)

Inhalt

Ein Familienimperium in Franken. Ein alter Chef und seine zwei Söhne. Karl Moor, der attraktive, vitale Erstgeborene, soll Nachfolger des Vaters werden. Er studiert an einer Eliteuniversität in Leipzig.

Franz Moor ist der scharfsinnige, doch von der Natur benachteiligte Zweitgeborene. Somit ist er von der Erbfolge ausgeschlossen. Er beginnt voller Hass eine Intrige zu spinnen, um Macht und Braut seines Bruders zu gewinnen. Das scheint zunächst zu gelingen und der einst verheißungsvolle Karl wird verstoßen. Tief verletzt gründet dieser eine Bande und entscheidet sich für ein leidenschaftliches und kriminelles Leben im Untergrund. Es kommt, wie es kommen muss: Die Intrige fliegt auf, aber längst ist die Familie hoffnungslos gespalten. Die Geschichte eines Untergangs in einer brüchig gewordenen Welt.

Das Projekt ist der Versuch, sich Schillers Räuberthematik anzunähern. Das RÄUBER-Team untersucht mit jungen Darstellern die Figuren unter Aspekten eigener Biographien und persönlicher Wirklichkeit. Was kann ein 250 Jahre alter Text heute erzählen über unsere Konflikte in Familie, Schule und Gesellschaft?

Fotos: Gecco Cravatzo

 

Presse

Regisseur für Oper und Schauspiel