Ewig Jung

von Erik Gedeon, Mitarbeit Peter Jordan // Theater Pforzheim

 

Premiere: 11 Februar 2017 Theater Pforzheim

Inszenierung — Alexander May
Musikalische Leitung — Markus Herzer
Bühne und Kostüme — David Gonter
Dramaturgie — Peter Oppermann

 

Besetzung

Schwester Jula — Jula Zangger
Herr Besta — Robert Besta
Herr Bode — Tobias Bode
Herr Geber — Klaus Geber
Herr Herzer — Markus Herzer
Frau Huynen — Lilian Huynen
Frau Martini — Theresa Martini

Inhalt

Wir befinden uns im Jahr 2067 irgendwo in Deutschland. Eine Gruppe in die Jahre gekommener Schauspieler hat das Theater erobert und zur Seniorenresidenz erkoren. Doch Altersträgheit kommt hier keineswegs auf: Mit reichlich Power und Selbstbewusstsein kämpft die Truppe gegen eine konsumorientierte Gesellschaft an, die sie im Jugendwahn aufs Abstellgleis befördert. Es könnte alles so schön sein – wäre da nicht die strenge Schwester Jula, die versucht, ihnen mit Arien über Verwesung und Tod Einhalt zu gebieten. Doch die Lebenslust siegt – und das Bedürfnis, im hohen Alter vorm endgültigen Abtritt nochmal richtig „die Sau rauszulassen“…

Altwerden ist nichts für Feiglinge – muss sich der Pianist, Komponist und Regisseur Erik Gedeon gedacht haben, als er sein Stück „Ewig jung“ 2007 in Dresden zur Urau—ührung brachte. Er schuf ein ebenso unterhaltsames wie nachdenklich stimmendes „Songdrama“, das bundesweit mit Riesenerfolg nachgespielt wurde und auch in Pforzheim das Zeug zur Kultveranstaltung hat. Der Clou: Die hohe Wandlungsfähigkeit des Pforzheimer Ensembles wird bei dieser Produktion einmal mehr unter Beweis gestellt, denn die Rollen der hochbetagten Senioren spielen Darsteller unterschiedlichster Generationen. Hits wie „Born to be wild“, „Sex bomb“, „I will survive“ und „Forever young“ garantieren ein musikalisches Feuerwerk!

 

Presse

Mühlacker Tagesblatt 14.02.2017

Pforzheimer Kurier 13.02.2017

Pforzheimer Zeitung 13.02.2017

Im Radio

Fotos: Sabine Haymann

Regisseur für Oper und Schauspiel