Bilder deiner großen Liebe & Tschick

von Wolfgang Herrndorf // Pforzheim

Ein Abend, zwei Inszenierungen

Premiere: 19. September 2015, Theater Pforzheim

Inszenierung und Bühne:   Alexander May
Bühnenbild und Kostüme: Dirk Steffen Göpfert
Dramaturgie:                             Peter Oppermann

Besetzung “Bilder deiner großen Liebe”

Isa — Theresa Martini
Ein Mann — Jens Peter

Besetzung Tschick

Maik — Julian Culemann / Sandro Šutalo a.G.
Tschick — Henning Kallweit
Isa — Theresa Martini

Inhalt

“Eine Minute stand der hellblaue Lada Niva mit laufendem Motor vor unserer Garage, dann wurde der Motor abgestellt. Die Fahrertür ging auf, Tschick stieg aus. Er legte beide Ellenbogen aufs Autodach und sah zu, wie ich den Rasen sprengte. ‘Ah’, sagte er, und dann sagte er lange nichts mehr. ‘Macht das Spaß?’”

Es ist der erste Tag der Sommerferien. Die Mutter des 14jährigen Maik ist beim jährlichen Entzug, sein Vater mit jugendlicher Geliebter auf Geschäftsreise, der Rest der Klasse eingeladen bei der Geburtstagsfeier der Jahrgangsschönsten. Und Maik allein mit Villa, Pool und 200 Euro Taschengeld. Da taucht Tschick vor Maiks Haustür auf, in einem geklauten Lada. Tschick ist noch neu in Maiks Klasse, ein Proll aus der Hochhaussiedlung, öfters betrunken, möglicherweise Russenmafia. Trotzdem steigt Maik ein. Zuerst wollen die beiden noch Richtung Walachei, Tschicks Familie besuchen, aber schon bald fahren sie einfach drauflos, die Fenster offen, als Soundtrack die einzig verfügbare Kassette…

„Tschick“ ist die Geschichte einer Deutschlandreise durch ein vertrautes, fremdes Land, ein „Roadmovie“, getränkt mit dem Gefühl von Freiheit und Abenteuer. Als gleichzeitige „Hymne auf das Jungsein, die Freundschaft, die Liebe und das Leben“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) avancierte das Werk des viel zu früh verstorbenen Autors Wolfgang Herrndorf zum erfolgreichsten Jugendroman der vergangenen Jahre, wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und ist nun nach vielen Inszenierungen im deutschsprachigen Raum endlich auch in Pforzheim fest im Repertoire zu sehen.

„Eine Geschichte, die man gar nicht oft genug erzählen kann, lesen will.”
(Tobias Rüther, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)

Presse

Pressestimmen auf der Webseite des Theater Pforzheim

Regisseur für Oper und Schauspiel