Hamlet

von William Shakespeare // Pforzheim

Premiere: 19. Februar 2016, Theater Pforzheim im Großen Haus

Inszenierung: Alexander May
Bühnenbild: Isabelle Kittnar
Kostüme: Lorena Díaz Stephens

Besetzung

Hamlet: Robert Besta
Laertes: Julian Culemann
Güldenstern / Fortinbras: Henning Kallweit
Rosenkranz: Sergej Gößner
Schauspieler 1 / Voltimand: Markus Löchner
Claudius: Tobias Bode (12. und 13.4.: Tom Gerber a.G.)
Osrick / Marcellus / Totengräber / Schauspieler: Jens Peter
Voltemand / Hauptmann / Totengräber / Schauspieler: Fredi Noël
Polonius: Hartmut Volle
Horatio: Theresa Martini
Ophelia: Jula Zangger
Gertrud: Joanne Gläsel

Inhalt

Prinz Hamlet erfährt vom Geist seines toten Vaters, dass dieser von seinem Bruder Claudius, dem jetzigen König von Dänemark, kaltblütig im Schlaf ermordet wurde. Um die Wahrheit ans Tageslicht zu bringen und sich an seinem Onkel zu rächen, täuscht Hamlet zunächst Wahnsinn vor. Der übereifrige Oberkämmerer Polonius hält die Verwirrung des Prinzen für unerfüllte Liebe zu seiner Tochter Ophelia. Nach einem Schauspiel, in dem Claudius der von ihm verübte Mord vor Augen geführt wird, spürt der König, dass Hamlet ihm gefährlich wird und lässt ihn ins Exil schicken. Doch der Prinz gibt nicht auf, den Plan seiner Rache fortzuführen. Er kommt zum Begräbnis von Ophelia, die selbst verrückt geworden ist über Hamlets Wahnsinn und den Tod ihres Vaters. Am offenen Grab bricht ein Streit zwischen Laertes, Ophelias Bruder, und Hamlet aus. Ein Duell setzt ein, bei dem sich die Ereignisse überschlagen und schließlich zur Katastrophe führen…

„Hamlet“ ist ein spannender, zeitloser Politkrimi, bei dem sich die handelnden Figuren in einem gefährlichen Rausch aus Machtgelüsten, Eifersucht und Misstrauen verlieren und sich offizielle Ämter mit familiären Intrigen vermischen. Selbst Hamlets zunächst positiv engagierte Wahrheitssuche verliert sich letztlich in einem unberechenbaren Geflecht aus verletzten Gefühlen und persönlichen Rachegedanken.

Vor dem Hintergrund des 400. Todesjahres von Shakespeare in 2016 kommt dessen Hauptwerk nach über 35 Jahren erstmals wieder auf den Spielplan des Stadttheaters Pforzheim. Parallel wird im Podium mit den Schauspielern in identischen Rollen und Kostümen Tom Stoppards absurde Komödie in Szene gesetzt und zur Premiere gebracht, die die Geschichte aus veränderter Perspektive durchleuchtet.

Presse

Pforzheimer Zeitung 22.02.2016

Pforzheimer Kurier 22.02.2016

Mühlacker Tagblatt 23.02.2016

Regisseur für Oper und Schauspiel