Nabucco

Oper von Giuseppe Verdi // Pforzheim

Libretto von Temistocle Solera
Eine Ensemleproduktion unter Beteiligung aller Mitarbeiter des Theaters Pforzheim

Premiere: 18. September 2015, Theater Pforzheim im großen Haus

Musikalische Leitung: Markus Huber
Inszenierung: Guido Markowitz, Alexander May, Thomas Münstermann, Caroline Stolz
Bühnenbild: Dirk Steffen Göpfert
Kostüme: Ruth Groß
Dramaturgie: Thorsten Klein

Besetzung

Nabucco, König von Babylon: Ivan Krutikov (05.05./20.05.) / Hans Gröning
Abigaille: Anna-Maria Kalesidis
Fenena: Danielle Rohr (05.05./20.05.) / Franziska Tiedtke
Ismaele: Kwonsoo Jeon (05.05./20.05.) / Adam Sanchez
Zaccaria: Aleksandar Stefanoski
Anna: Natasha Young (05.05.) / Franziska Tiedtke (20.05.)
Abdallo: Johannes Strauß / Steffen Fichtner (05.05./20.05.)
Hohepriester des Baal: Cornelius Burger (05.05./20.05.)

Chor, Extrachor und Kinderchor des Theaters Pforzheim,
sowie Sängerinnen und Sänger aus Stadt und Region
Badische Philharmonie Pforzheim

Inhalt

Der babylonische Anführer und König Nabucco bereitet die Vernichtung der Hebräer vor. Er hat Jerusalem erobert, den Tempel zerstört und das Volk Israel in die Gefangenschaft deportiert. Sein Streben nach absoluter Macht kennt keine Grenzen: So ruft er sich schließlich selbst zum Gott aus. Als er von einem Blitz getroffen wird, mit dem Jehova ihn straft, verfällt der despotische Herrscher dem Wahnsinn. Abigail, die man für Nabuccos Erstgeborene hält, obwohl sie in Wirklichkeit nur die Tochter einer Sklavin ist, sieht ihre Chance, die Staatsführung an sich zu reißen. Ein dramatischer Machtkampf folgt, der die Hebräer schließlich hoffen lässt, ihr höchstes Gut zurückzugewinnen: Selbstbestimmung und Freiheit.

Giuseppe Verdis „Nabucco“ gehört zu den herausragenden und populärsten Meisterwerken der Musikgeschichte. Der Komponist hat die alttestamentarische Geschichte in eine große Sängeroper mit eindringlich dimensionierten Chorszenen geformt. Er zeigt dabei, wie private und politische Verwicklungen ein verhängnisvolles Wechselspiel in Gang bringen. Der weltberühmte Gefangenenchor „Va, pensiero“, der vom unzubändigenden Drang der Menschen nach Selbstbestimmung erzählt, ist künstlerische Grundlage einer außergewöhnlichen Aktion, mit der das Theater Pforzheim Gesangsbegeisterte aus der Stadt und der Region an der Aufführung beteiligen wird. Die Inszenierung setzt folglich auf Opulenz – und nicht zuletzt: auf Leidenschaft pur!

Presse

Die Deutsche Bühne online 21.09.2015

Pforzheimer Kurier 21.09.2015

Pforzheimer Zeitung 21.09.2015

DerOpernfreund.de 23.09.2015

Pressestimmen auf der Seite des Theater Pforzheim

Regisseur für Oper und Schauspiel